Weihnächtliche Gans

Anstelle des wiederkehrenden Meleagris gallopavo entschieden wir, an unserem schon fast traditionellen Weihnachtsvorabend unter Freunden eine Gans zu braten. Die Aufgaben wurden vorneweg verteilt: 男man & 女woman kümmerten sich um das Federvieh. Die Gastgeber, S&H, um den Apéro (Apéro riche trifft es genauer) und um zwei Beilagen. E&P (Nachbars von S&H) um eine Beilage. Freund D steuerte noch mehr Prosecco und einen fruchtigen Damassine zum Verdauen bei.

Das Herzstück des Abendessens füllten wir mit einer Mischung aus Brot, Ingwer und Koriander, welche wir kurz in genügend Butter angedünstet haben. Zugenäht legten wir die Gans auf ein Backblech, drumherum gesellten sich Knoblauch, LimettenPeperonciniSternanis und Zimtstangen. Die Sojasaucen-/Honig-Marinade perlte leider einfach an der fetten Gans ab. Bei rund 180° C durfte sie nun rund 3.5 Stunden vor sich hin braten; jede halbe Stunde übergossen wir sie mit dem ausgetretenen Fett und der Marinade. Sowohl optisch wie auch kulinarisch vermochte sie zu überzeugen.

Eine wärmend, scharfe Suppe und wunderbar klassische Beilagen steuerten S&H zum Festessen bei. Für die Suppe war H zuständig, Rosenkohl und Rotkraut bereitete S zu. Letzterer landete leider anstatt auf den Tellern auf dem Boden, nur ganz wenig konnte gerettet werden. Es reichte jedoch aus um festzustellen, welche Köstlichkeit uns soeben entgangen ist! E&P tischten einen herrlichen Kartoffelgratin auf.

Aufs Dessert verzichteten wir, ein paar Gutzis und die eingangs erwähnte Verdauungshilfe in flüssiger Form reichte vollkommen aus.


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