Skiferien im Ötztal

Dem kulinarischen Höhenflug in Südtirol folgte ein Kurzaufenthalt inklusive Übernachtung bei 男man’s Onkel in Mils bei Hall. Am nächsten Tag ging die Reise weiter ins nahe gelegene Ötztal. Als Unterkunft wählten wir die Waldklause in Längenfeld, als Skigebiet diente das knapp 30 Fahrminuten entfernte Ober- und Hochgurgl. So entkamen wir dem Dauer-Halli-Galli-Getue in Sölden.

Neben Skifahren nutzten wir ausgiebig die Sauna-Landschaft im Hotel, zudem nahm 男man an Yoga-Stunden teil, 女woman ging derweil in die Massage. Einen Nachmittag verbrachten wir im Aquadom (na ja..). Gegessen haben wir all die Tag auf hohem Niveau: Das Frühstücksbuffet offenbarte leckere Köstlichkeiten, besonders hervorzuheben sind die selbst gemachten Konfitüren und die heimischen Fleischspezialitäten. 女woman liess es sich nicht nehmen, täglich eine Eierspeise à la minute zu bestellen. Die 5-Gänge-Menüs am Abend waren thematisch gestaltet und kamen zum Glück ohne Exotik aus. Nach vier Tagen hatten wir trotzdem ob all der Esserei das Bedürfnis, einfach nur einen Teller Pasta zu geniessen.

Das Skigebiet entpuppte sich als schön und hoch gelegen, die Pisten waren nicht zu anspruchsvoll und ideal fürs Carven. Kulinarisch genossen wir jeweils einen kleinen Imbiss im Restaurant Hohe Mut. Unbedingt zu empfehlen ist ein Einkauf in einem bäuerlichen Hofladen. Wir entschieden uns für Speck, Bauchspeck, Würste und Grammelschmalz (auch Griebenschmalz).

Ein Wort zur Gastfreundlichkeit: Die wird ausnahmslos GROSS geschrieben. Es mag daran liegen, dass die Berufe in der Gastronomie und Hotellerie ganz einfach einen Stellenwert haben – im Gegensatz zur Schweiz.


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