Brügge

Der Überraschungsausflug nach Brügge geht zurück auf das Geburtstagsgeschenk von 男man an 女woman. Zudem war es 男man sehr wichtig, nach dem langen Urlaub gleich wieder ein Ferienziel in Aussicht zu haben.

Brügge ist wie erwartet zauberhaft! Unsereins reichten die knapp drei Tage aus, um in diesem einzigen Museum zu stöbern. Das Zauberhafte an diesem Ort ist zweifelsohne die Architektur, die dank Geldern der Unesco bestens erhalten ist, und die Kanäle, welche man über zahlreiche Brücken queren kann. Die ausgedehnten Spaziergänge den Kanälen entlang waren malerisch, wenn auch des Öftern gestört durch grosse Reisegruppen. Es gab viel zu entdecken, oft auch in Details versteckt zu finden, und wir besuchten Kirchen (u.a. St.-Gilliskirche) und Museen (u.a. O.L.V.-ter-Potterie), aber natürlich auch Gaststätten, in welchen wir die vielfältige Bierbraukunst Belgiens getestet haben. Wie überall in Belgien ist man stolz auf die Schokolade– und Frittenherstellung. Schokoladelieberhaber/innen können sich auch in Brügge von einem Chocolatier zum andern durchschlemmen. Frituren sind ebenfalls zahlreich vertreten.

Als Übernachtungsstätte hat 男man das wunderbare, stilvolle und zentral gelegene Côte Canal ausgewählt. 女woman findet, dass sie noch nie so schön genächtigt hat. Die Suite Clin d’Oeil hatte einen überaus grosszügigen Grundriss und war, wie das gesamte Gästehaus, mit stilechten Möbeln ausgestattet. Das Bett war riesig, die freistehende Badewanne perfekt, um die kalten Füsse aufzuwärmen. Das ganze wurde mit einem traumhaften Ausblick in den wundervollen Garten und den Kanal abgerundet. Das reichhaltige Frühstück (Eierspeisen, Käse, Fleisch, Früchte sowohl frisch wie auch getrocknet, sechs verschiedene Brotsorten, Croissants, Yoghurt, Müsli) nimmt man an einem grossen Tisch zusammen mit anderen Gästen ein. Die charmante Gastgeberin Caroline redet viel, und zum Glück viel Interessantes. So erfuhren wir, wie sie das B&B mit eigenen Ideen und den geeigneten Leuten zu dem gemacht hat, was es heute ist. Sie geizt nicht mit wertvollen Tipps, um den touristischen Strömen auszuweichen, auch wenn das manchmal dann doch nicht gelingt. Ihre Restaurantempfehlungen sind ausgezeichnet.

Aufgrund der späten Ankunftszeit assen wir am ersten Abend nur was Kleines, und zwar im touristischen Lokal, dessen Name 女woman vergessen hat. Am zweiten Abend speisten wir im Au petit Grand. Als Vorspeise wählte 女woman Crevetten am Spiess, 男man entschied sich für hausgemachte Crevettenkroketten. Zum Hauptgang gab es für beide ein butterzartes und best ever Châteaubriand. Die unterschiedlich gewünschten Garpunkte waren perfekt getroffen. Fleisch zum Dahinschmelzen und Rätselraten bei 男man und 女woman, wie man das nur so perfekt hinkriegt!? Klar, beste Fleischqualität ist eine Grundvoraussetzung, aber die Zubereitung… Den Abschluss bildete für 男man eine Crème brûlée女woman verzichtete auf ein Dessert. Unser drittes und letztes Abendessen nahmen wir im Gouden Karpel ein. So sah 女woman’s Speisereihenfolge aus: Austern, geräucherter Aal und ein Filet vom Loup de Mer男man wählte asiatisch inspirierte Suppe mit Riesengarnelen und anschliessend Moules mit Frites.

Die Rückreise gestalteten wir so, dass wir noch ein paar (kalte) Stunden in Brüssel verbracht haben. In dieser kurzen Zeit haben wir den Grand Place, die Galeries Royales St. Hubert und die Rue des Bouchers gesehen.

 

 


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